Energieausweise

Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude

Energieausweis für Wohngebäude

Für Ein- und Mehrfamilienhäuser bieten wir sowohl Bedarfs- als auch Verbrauchsausweise an:

Bedarfsausweis:
Basierend auf einer detaillierten Analyse der Gebäudehülle, Anlagentechnik sowie relevanten Bauteile. Der Bedarfsausweis ist unabhängig vom individuellen Nutzungsverhalten und bietet eine objektive Bewertung der Energieeffizienz.

Verbrauchsausweis:
Erstellt auf Basis der tatsächlichen Heiz- und Warmwasserverbräuche der letzten drei Jahre. Diese Variante ist kostengünstiger, spiegelt jedoch das Nutzerverhalten wider und ist daher weniger objektiv.

Beide Ausweisarten enthalten klare Effizienzklassen, den End- und Primärenergiebedarf sowie konkrete Modernisierungsempfehlungen.

Energieausweis für Nichtwohngebäude

Bei Nichtwohngebäuden – etwa Bürogebäuden, Schulen, Hotels, Verkaufsflächen oder Produktionshallen – ist aufgrund der komplexeren Nutzung eine besonders sorgfältige Bewertung erforderlich. Wir erstellen sowohl bedarfs- als auch verbrauchsbasierte Energieausweise, die unter anderem folgende Aspekte berücksichtigen:

Gebäudenutzung, interne Lasten und Betriebszeiten

Beleuchtung, Lüftungs- und Klimatisierungstechnik

Heiz- und Warmwassersysteme

Gebäudegeometrie und Hüllflächen

Zonierung unterschiedlicher Nutzungsbereiche

Der Energieausweis für Nichtwohngebäude umfasst zudem eine übersichtliche Darstellung des energetischen Zustands und zeigt Einsparpotenziale klar verständlich auf.

Ihr Nutzen

Rechtssicherheit: Alle Energieausweise werden nach GEG erstellt und sind für Verkauf, Vermietung oder Förderanträge gültig.

Transparenz: Klare Darstellung der energetischen Kennwerte und Potenziale.

Wertsteigerung: Professionelle Dokumentation erleichtert Entscheidungen über Modernisierungen und steigert die Attraktivität des Gebäudes.

Kompetente Beratung: Wir begleiten Sie von der Datenerfassung vor Ort bis zur Übergabe des fertigen Energieausweises

individuelle Sanierungsfahrpläne

Ein Sanierungsfahrplan zeigt Potentiale auf und verbessert die staatliche Förderung

Der individuelle Sanierungsfahrplan zeigt auf, was theoretisch an energetischen Verbesserungsmaßnahmen für Ihr Wohngebäude möglich ist. Er gibt wertvolle Ideen und Denkanstöße.

Der Sanierungsfahrplan verpflichet Sie zu nichts.

Sollten Sie sich jedoch dazu entscheiden an der Gebäudehülle, verschiedene Vorschläge daraus umzusetzen, erhalten Sie eine deutlich verbesserte Förderung. 

Ein individueller Sanierungsfahrplan zeigt Möglichkeiten entweder Schritt für Schritt oder in einer Gesamtsanierung.

Ablauf einer Beratung:

1. Aufnahme des Ist-Zustands

Zu Beginn erfolgt eine detaillierte Vor-Ort-Analyse durch eine qualifizierte Energieberatung. Dabei werden alle relevanten Gebäudedaten erfasst:

Baujahr, Bauteilkonstruktionen und Dämmzustände

Heizungs- und Warmwassertechnik

Fenster, Dach, Keller und Gebäudehülle

Erneuerbare Energien und Lüftungskonzepte

Diese Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für alle folgenden Modernisierungsvorschläge.

2. Entwicklung maßgeschneiderter Maßnahmenpakete

Auf Basis der Gebäudedaten werden verschiedene energetische Maßnahmen ausgearbeitet – einzeln und in sinnvoll kombinierbaren Paketen. Dazu gehören u. a.:

Dämmung von Dach, Wand und Kellerdecke

Austausch von Fenstern und Türen

Optimierung oder Erneuerung der Heizungsanlage

Einsatz erneuerbarer Energien wie Wärmepumpe, Solarthermie oder PV

Lüftungskonzepte zur Sicherstellung der Innenraumqualität

Jedes Maßnahmenpaket wird technisch überprüft und energetisch bewertet.

3. Darstellung der Einsparpotenziale

Für jede Maßnahme werden die zu erwartenden Effizienzgewinne, CO₂-Einsparungen und Auswirkungen auf den Endenergiebedarf ermittelt. Dies schafft Transparenz darüber, welche Schritte das größte Potenzial bieten und welche Investitionen besonders wirtschaftlich sind.

4. Investitions- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Der iSFP enthält eine Abschätzung der erforderlichen Investitionen sowie eine Betrachtung der langfristigen Einsparungen. Er zeigt, wie sich Maßnahmen amortisieren und welche staatlichen Fördermöglichkeiten – insbesondere über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – genutzt werden können. Der iSFP bietet dabei besondere Bonusförderungen, wenn Maßnahmen aus dem Fahrplan umgesetzt werden.

5. Zeitliche Strukturierung und Priorisierung

Der Sanierungsfahrplan ordnet die empfohlenen Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge ein:

Kurzfristig: schnell umsetzbare Maßnahmen mit hoher Wirkung

Mittelfristig: Maßnahmen, die sinnvoll aufeinander aufbauen

Langfristig: strategische Schritte für einen vollständig energetisch optimierten Gebäudestand

So entsteht ein klarer, verständlicher Modernisierungspfad, der flexibel an individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann.

6. Übergabe und Beratungsgespräch

Der fertige iSFP wird dem Gebäudeeigentümer in einem abschließenden Beratungsgespräch erläutert. Dabei werden offene Fragen geklärt, Prioritäten abgestimmt und mögliche Förderanträge besprochen. Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten ein strukturiertes, leicht verständliches Dokument, das sowohl eine langfristige Orientierung als auch eine solide Entscheidungsbasis bietet.

Förderbedingungen

Fördermittelbegleitung KfW / Bafa

Der Staat fördert Ihre energetische Sanierungsmaßnagme

Egal ob Heizungsaustausch oder Sanierung der Gebäudehülle (Dach, Fassade, Fenster, Türen, Decken), wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt werden, stehen Ihnen umfangreiche finanzielle Förderungsmöglichkeiten offen.

Wir begleiten Sie von der Planung über die Antagstellung bis zur Auszahlung der Fördergelder.

1. Sicherstellung der Förderkonformität

Die Anforderungen der BEG und der Effizienzhausförderung sind umfangreich. Eine qualifizierte Baubegleitung stellt sicher, dass alle Maßnahmen den technischen Mindestanforderungen entsprechen und ordnungsgemäß dokumentiert werden.
Dazu gehören:

Prüfung der geplanten Maßnahmen auf Förderfähigkeit

Unterstützung bei der Vorbereitung der Förderanträge

Kontrolle der Umsetzung gemäß den Vorgaben der Förderprogramme

2. Technische Planung und Qualitätssicherung

Während der Bauphase sorgt die Baubegleitung dafür, dass alle energetisch relevanten Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden.
Typische Aufgaben sind:

Überprüfung der Ausführungspläne

Baustellenbegehungen und Dokumentation

Kontrolle der eingesetzten Materialien und technischen Komponenten

Abstimmung zwischen Gewerken, Fachplanern und Bauunternehmen
So werden Fehler, Mehrkosten und Verzögerungen vermieden.

3. Koordination und Kommunikation

Eine gute Baubegleitung bringt alle Beteiligten an einen Tisch – Eigentümer, Handwerksbetriebe, Energieberatung und ggf. Architekten oder Fachingenieure.
Die Aufgaben umfassen:

Termin- und Ablaufkoordination

Klärung technischer Fragen

Vermittlung zwischen Gewerken und Bauherrschaft
Durch klare Kommunikation bleibt das Projekt effizient und transparent.

4. Nachweisführung für die Förderung

Damit Fördermittel ausgezahlt werden können, sind bestimmte Nachweise erforderlich. Die Baubegleitung übernimmt die Erstellung bzw. Kontrolle aller relevanten Unterlagen, darunter:

Technische Projektbeschreibung (TPB)

Bestätigung nach Durchführung (BnD)

Fotodokumentation und Prüfprotokolle

Nachweis energetischer Kennwerte
So wird sichergestellt, dass die Förderung vollständig und korrekt abgerechnet werden kann.

5. Abschlusskontrolle und Optimierung

Nach Fertigstellung wird geprüft, ob alle Maßnahmen wie geplant umgesetzt wurden und das Gebäude die gewünschten energetischen Verbesserungen erreicht.
Dazu gehören:

Endabnahme der energetischen Maßnahmen

Funktionstests und Einstellung technischer Anlagen

Empfehlungen zur optimalen Nutzung und Betriebsweise

Warum eine professionelle Baubegleitung sinnvoll ist

Sicherheit und Qualität: Fehler werden früh erkannt und vermieden.

Förderoptimierung: Maximale Nutzung der Fördermöglichkeiten.

Kostenkontrolle: Vermeidung teurer Nachbesserungen.

Wertsteigerung: Nachhaltige und energieeffiziente Modernisierung.

Luftdichtheitsprüfungen der Gebäudehülle - Blower Door

Warum ist das wichtig?

Energieeffizienz verbessern:
Undichte Stellen führen zu Wärmeverlusten. Dadurch steigen Heizkosten und der Energieverbrauch. Ein Blower-Door-Test zeigt, wo nachgebessert werden muss, um die Dämmung optimal wirken zu lassen.

Schutz vor Bauschäden:
Dringt warme, feuchte Innenluft durch Undichtigkeiten in die Konstruktion, kann es zu Kondensation und damit zu Schimmel oder langfristigen Schäden an der Bausubstanz kommen. Der Test hilft, solche Risiken früh zu erkennen.

Komfort erhöhen:
Zugluft wird reduziert, was zu einem angenehmeren Wohnklima führt.

Rechtliche Anforderungen erfüllen:
Für Neubauten und energetische Sanierungen wird der Blower-Door-Test häufig gefordert, etwa zum Nachweis der EnEV/GEG-Konformität. Er ist daher oft Voraussetzung für Förderungen oder Zertifizierungen.

Insgesamt sorgt ein Blower-Door-Test dafür, dass ein Gebäude energieeffizient, langlebig und komfortabel ist – und dass Planungs- sowie Bauqualität verlässlich überprüft werden können.

Heizlastberechnung & hydraulischer Abgleich

Heizlastberechnung – exakt statt überschätzt

Die Heizlastberechnung ermittelt, wie viel Wärme ein Gebäude oder einzelne Räume tatsächlich benötigen, um auch an kalten Tagen angenehm beheizt zu werden. Dabei werden unter anderem berücksichtigt:

Gebäudeflächen und Bauweise

Dämmstandard von Wänden, Dach und Fenstern

Raumgrößen und Nutzung

Standort und klimatische Bedingungen

Auf Basis der normgerechten Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 kann die Heizungsanlage optimal dimensioniert werden – weder zu groß noch zu klein. 

Das verhindert unnötig hohe Investitionskosten, reduziert den Energieverbrauch und erhöht den Wohnkomfort.

Hydraulischer Abgleich – Wärme dort, wo sie gebraucht wird

Beim hydraulischen Abgleich wird sichergestellt, dass jeder Heizkörper bzw. jeder Heizkreis genau die Wassermenge erhält, die er benötigt. Ohne Abgleich kommt es häufig zu:

- kalten oder überhitzten Räumen

- Strömungsgeräuschen in der Anlage

- erhöhtem Energieverbrauch

Durch den hydraulischen Abgleich werden Ventile, Pumpen und Heizflächen optimal aufeinander abgestimmt. 

Das Ergebnis:
✔ gleichmäßige Wärmeverteilung
✔ geringerer Strom- und Brennstoffverbrauch
✔ effizienter und leiser Anlagenbetrieb

Pflicht & Förderung

Der hydraulische Abgleich ist Voraussetzung für viele Förderprogramme (z. B. BEG-Förderung) und gesetzlich vorgeschrieben bei bestimmten Heizungsmodernisierungen. Eine fachgerechte Heizlastberechnung bildet dabei die notwendige Grundlage.

Mein Leistungsangebot

  • Normgerechte Heizlastberechnung (raumweise)
  • Hydraulischer Abgleich für Heizkörper- und Fußbodenheizungen
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen
  • Unterstützung bei Förderanträgen und Nachweisen

Investieren Sie in Effizienz statt in unnötige Heizkosten – ich unterstütze Sie kompetent und unabhängig.

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Beratungsprojekte

Energiebertung seit 2008 
Erfahrung und eine unabhängige Beratung

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